Mich hat schon immer das Verborgene und Unsichtbare angezogen.
Ich hatte viele Fragen – und habe nie aufgehört, nach Antworten zu suchen. Vielleicht auch deshalb, weil ich mich selbst beständig überprüfe, weiterlerne und nur wenig für grundsätzlich unmöglich halte.

„… ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir liegt, und jage, das Ziel im Auge …“ Philipper 3, 13-14 Menge-Bibel
In der Christlichen Wissenschaft habe ich Antworten auf die meisten, wenn nicht sogar auf alle meine wesentlichen Fragen gefunden. Und das Erstaunliche ist: Sie beantwortet sie immer noch und belehrt mich nach wie vor eines besseren. Sie fordert mich immer wieder auf, tiefer zu schauen, zu prüfen und geistig zu verstehen.

Wenn ein Mensch zu mir kommt, bemühe ich mich, ihn in seinem göttlichen, geistigen und wahrhaftigen Licht zu sehen. Ich höre ihm zu und möchte ihn in seiner individuellen Facette wahrnehmen, akzeptieren und respektieren. Nicht das, was sich gerade als Problem präsentiert, soll bestimmen, wie ich ihn sehe, sondern das, was von Gott her über ihn wahr ist .
„Der Mensch ist der Ausdruck von Gottes Sein.“ Mary Baker Eddy in Wissenschaft und Gesundheit, S. 470:23
In meinem eigenen Leben darf ich immer deutlicher erkennen, dass vieles nicht hält, was es verspricht. Äußerliche, materielle Sicherheiten, Vorstellungen und scheinbare Gewissheiten können sich immer wieder verändern. Das hat mich gelehrt, genauer hinzuhören.
Ich habe gelernt, inneren Impulsen zu folgen – völlig ungeachtet dessen, was sie von mir verlangen. Ich erkenne sie an ihren Begleiterscheinungen: Sie bauen mich auf, ermutigen mich, stark zu sein, tun gut – und sie segnen nicht nur mich, sondern alle.
Zuhören. Alles prüfen, das Gute behalten. Mutig folgen.
