Jetzt ist die Zeit

Eine fortlaufende Entfaltung der Christlichen Wissenschaft

  • Die Fülle des Guten

    Ein mächtiger Wasserfall fragt nicht danach, ob genug Wasser für den nächsten Augenblick vorhanden ist. Unaufhörlich strömt er weiter – gespeist von der einen Quelle.

    Jetzt ist die Zeit
    sich der Fülle Gottes, des Guten bewusst zu werden.

    Die materielle Wahrnehmung erzählt von Knappheit, begrenzten Möglichkeiten und der Sorge, zu kurz zu kommen. Daraus entstehen Vergleich, Konkurrenz und Angst.

    Die geistige Wirklichkeit beginnt jedoch bei Gott. Seine Schöpfung bringt nicht Mangel, sondern Überfluss zum Ausdruck. Alles Gute, das man als solches erkennt, hat seinen Ursprung in Ihm.

    Wenn man erkennt, dass Gott die unerschöpfliche Quelle alles Guten ist, wird klar, dass das Gute weder dosiert noch eingeteilt werden muss, es darf in vollen Zügen gelebt und geteilt werden. Es kann sich niemals erschöpfen, weil seine Quelle unerschöpflich ist!

    Fülle ist göttlich und gut. Kein zukünftiges Versprechen, sondern eine gegenwärtige Tatsache. Sie zeigt sich dort, wo man beginnt Gottes unbegrenztes Wirken zu erkennen.

    Je mehr man das Gute als Gottes Natur versteht, desto natürlicher werden Dankbarkeit, Vertrauen und Großzügigkeit.

    „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen,..
    Römer 8,28

    Zum Vertiefen:

    Bibel: Römer 8,28

    Wissenschaft und Gesundheit: S. 286:16

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  • Mitten im Sturm

    Im Zentrum des heftigsten Wirbelsturms herrscht absolute Stille!

    Diese innere Ruhe kann uns niemand nehmen – denn sie hat ihren Ursprung nicht in den äußerlichen Umständen, sondern in Gott.

    Jetzt ist die Zeit
    sich dieser Stille zuzuwenden.

    Wenn wir uns verleiten lassen unseren Blick ausschließlich auf den Sturm zu richten, scheinen die Herausforderungen übermächtig und der Frieden unerreichbar.

    Doch wahre Stille wird nicht dadurch erlangt, dass äußere Umstände zum Schweigen gebracht werden. Sie entspringt der Erkenntnis, dass Gottes Herrschaft niemals ins Wanken gerät. Diese Erkenntnis hebt uns über die wechselhaften Eindrücke der materiellen Sinne hinaus und lässt uns das erkennen, was immer wahr ist: Gottes Allgegenwart.

    Dadurch erlangen wir Klarheit statt Verwirrung, Vertrauen statt Angst und Orientierung statt Unsicherheit. Nicht weil wir Schwierigkeiten verdrängen, sondern weil wir lernen, von Gottes unveränderlicher Wirklichkeit auszugehen.

    Wie das ruhige Zentrum eines Wirbelsturms unberührt bleibt, so bleibt auch Gottes Wesen ewig unverändert. Und weil der Mensch der Ausdruck von Gottes Sein ist, ist auch seine wahre Identität von dieser göttlichen Ruhe, Harmonie und Sicherheit getragen.

    „Seid still und erkennt, dass ich Gott bin.“
    Psalm 46,11

    Zum Vertiefen:

    Bibel: Ps. 46:11

    Wissenschaft und Gesundheit: S. 306:27; 470:21

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