Manchmal scheint völlig klar zu sein, was vor uns liegt. Die Umstände sprechen scheinbar für sich. Und doch ist das Sichtbare nicht das Maß der Wirklichkeit.
Jetzt ist die Zeit
die Augen aufzumachen!
Da Gott Alles in allem ist, kann die Wirklichkeit niemals das sein, was Ihm widerspricht.
Die geistige Tatsache liegt in der Umkehrung dessen, was die materiellen Sinne behaupten. Sie muss nicht hergestellt werden. Sie ist bereits da – vollständig und unverändert.
Nicht an dem herumzudoktern, was sich uns präsentiert, sondern die geistige Wirklichkeit erkennen. Was die materiellen Sinne als Wirklichkeit ausgeben, ist die Umkehrung der geistigen Tatsache.
Wo sie Mangel zeigen, ist Gottes Fülle.
Wo sie Gefahr melden, ist Seine Sicherheit.
Wo sie Krankheit bezeugen, ist Gesundheit.
Wo sie Begrenzung behaupten, ist Unendlichkeit.
Geistige Wahrnehmung berichtigt den Augenschein nicht – sie durchschaut ihn und erkennt ihn als das, was er ist, eine Täuschung.
„Gerade den Umstand, den dein leidender Sinn für bedrohlich und schmerzlich hält, kann LIEBE in einen Engel verwandeln, den du ohne dein Wissen beherbergst.
(Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, Mary Baker Eddy, S. 574:28–30)
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Nicht von dem bestimmen lassen, was die Sinne zeigen. Auf Gottes Wirklichkeit schauen, die bereits da ist.
Zur Vertiefung:
Bibel: 2. Kön. 6,8-17; Ps. 119,18
Wissenschaft und Gesundheit: S. 209:34; 70:12-13

